Frisch gebackene Selbständigkeit - selbst gemacht

Eine Chinesin beim... Ähm... Warten, richtig. Die Pose haben alle dank Hocktoiletten super gut drauf.
Eine Chinesin beim... Ähm... Warten, richtig. Die Pose haben alle dank Hocktoiletten super gut drauf.

Danke an alle für die mittlerweile schon ganz zahlreichen Vorurteile über China/die Chinesen, die sind echt super! Trotzdem hätte ich gerne noch ein paar mehr (wenn euch denn noch was einfällt), bevor ich die in einem Blogpost verarbeite. Bittedanke :)

 

Danke auch an alle, die sich per Mail/Skype/in den Kommentaren bei mir gemeldet haben, nachdem mein letzter Blogpost doch etwas depri war. Ihr seid echt lieb und ich vermisse euch alle schwer! Aber wenn ihr mal auf den Zähler rechts schaut: Es sind schon 111 von etwa 300 Tagen vergangen, also schon mehr als ein Drittel.

 

Gut, jetzt zum eigentlichen Thema dieses Post. Das ist nämlich nicht, wie die Chinesen auf den Bus warten (obwohl die Pose wie ich finde seeeehr interessant ist ähm.... Schaut halt nur genauso aus wie auf dem Klo, aber gut; macht ja eh jeder); sondern viel eher, dass Luzi und ich nun doch etwas selbstständiger geworden sind und ganz viele Sachen alleine unternehmen dürfen/können. Ich für meinen Teil muss nur um 21 Uhr zuhause sein, aber immerhin!

Also, dieser gewonnen Selbständigkeit ist zu verdanken, dass wir die Stadt doch langsam kennenlernen und somit auch alle möglichen U-Bahn- und Buslinien (Schau Papa, ich versuche jetzt nämlich radikal zu sparen und vermeide möglichst, ein Taxi zu nehmen - obwohl das jetzt auch gar nicht sooo viel teurer als die U-Bahn ist ^^). Mr. und Mrs. Strugnell, unsere Mathe- und Physiklehrer, und Ms. Gracia, Luzis Biolehrerin, haben uns ganz viele Restaurants, Läden, Kulturorte etc. aufgeschrieben, wo man sich in dieser verrückten chinesischen Großstadt mal ein bisschen entspannen und Heimatluft schnuppern kann. Das heißt nicht, dass wir uns den Chinesen jetzt vollkommen entziehen, aber westliches Essen und westliche Gesichter gehen uns nunmal schwer ab :P

 

Auf jeden Fall sind unsere Wochenenden deswegen meistens ziemlich gut gefüllt mit allen möglichen Erkundungstouren :)

Letztes Wochenende haben wir außerdem versucht, uns ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu bringen (das hat aber nicht sehr lange angehalten, Weihnachten wird hier nämlich nicht gefeiert und deswegen kriegt man hier - außer von ein paar hässlichen Plastikweihnachtsbäumen in irgendwelchen Kaufhäusern - nicht sehr viel davon mit. Ich für meinen Teil kann einfach nicht glauben, dass in 9 Tagen Weihnachten sein soll!!!). Und zwar mit: Plätzchenbacken!

Die Zutaten haben wir bei Metro gekauft und sogar fast alles für Butterplätzchen und Zitronenherzen bekommen. Dann sind wir zu mir nach Hause und meine Gastmutter war total begeistert, als wir mit ihr zusammen gebacken haben. Dazu haben wir Weihnachtslieder gehört, es war echt ein bisschen wie zuhause :) Und das Ergebnis ist echt ziemlich gut geworden, wie ich finde (siehe Fotos)

 

Am Montag dann haben wir gut die Hälfte der Plätzchen mit in die Schule genommen und an unsere Lehrer und Mitschüler verteilt, die alle total begeistert waren :) Wiederholungsbedarf!

 

Noch ein Wort zu Weihnachten: Am 24ten ist ganz normal Schule, aber die ausländischen Lehrer kriegen den 25ten frei und momentan kämpfen Luzi und ich dafür, dass wir diesen Tag auch frei kriegen... Am 26ten ist auf jeden Fall wieder Schule, wir haben erst Mitte Januar Ferien, wenn das chinesische Neujahr ist. Aber dazu dann später.

Am 20ten (nächsten Freitag) gibt es außerdem nachmittags eine kleine Weihnachtsparty von dem Internationalen Center aus. Luzi spielt warscheinlich etwas auf der Gitarre vor und ich halte eine kleine Rede - wünscht mir Glück.

 

We wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas, we wish you a merry Christmas and a happy New Year!

 

(Falls ich vor Weihnachten keine Post mehr veröffentlichen sollte)

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Kommentare: 1
  • #1

    die Dorle. (Sonntag, 15 Dezember 2013 20:34)

    Mmmh... ich blättere mal schnell drei-vier Posts zurück: haufenweise Fotos von chinesischem Essen. Und jetzt: Kartoffeln, Rührei und Plätzchen.
    Ich weiss ja nicht, was ich davon halten soll.
    Die Weihnachtszeit ist immer sehr stark emotional aufgeladen und ein wenig rührselig.
    O Tannenbaum!!
    dritte Strophe, schön auf Hamburgisch:: ...die Hoffnung und Besdändigkeit bRRingt TRRost und KRRaft in scheder Zeit!
    Na, die letzten 189 Tage bringen dir sicher noch vieles Neue, und bald wird es auch wieder wärmer!
    die Dorle

Zeit in China:

你好!

Ich heisse Lucy, komme aus München und bin 15 Jahre alt. Von August 2013 bis Juni 2014 verbringe ich 10 Monate in China.

Kontaktieren könnt ihr mich gerne unter:

lucy.roellecke@gmail.com / Skype: lilo18181 / QQ: 1909833237